Bauabnahmeprotokoll mit der Bausoftware 

Was gehört in ein Abnahmeprotokoll?
In einem Bauabnahmeprotokoll sollte aufgeführt sein:

  • eine kurze Beschreibung des Objekte
  • Das Datum der Begehung 
  • Teilnehmer der Ortsbegehung und Eren Funktion oder Aufgabe
  • Vereinbarte Bauleistungen
  • Zusatzleistungen
  • aufgedeckte Qualitätsmängel
  • Minderleistungen
  • Unterschrift des Bauherren

Zur Vermeidung von Fehlern empfehlen wir während der Begehung die Verwendung einer Checkliste. 

Empfehlung.
Unterschreiben Sie als Bauherr keine Teilabnahmen. denn sonst gehen für einzelne Bauabschnitte und Gewerke die Haftung an Sie über und Du entbindest den Auftragnehmer von seinen Pflichten.

Verweigerung der Abnahme
Es ist selten, aber dennoch möglich, eine Abhauen zu verweigern. Dies ist dann der Fall, wenn ein gravierender Mangel erkennbar ist, oder die Summe der Einzelnen Mängel derart groß ist, daß man hier erst eine Nachbesserung verlangen sollte.

WICHTIG!
Erscheint der Bauherr nicht zum vereinbarten Abnahmetermin, so gilt die Abnahme als Vollzogen! Gleiches gilt für den Einzug in das Gebäude.

Das Bauabnahmeprotokoll

Das Abnahmeprotokoll ist die Grundlage für die Bauabnahme. Erst wenn die Begehung erfolgt ist, die Abnahme durchgeführt wurde und das Protokoll von beiden Vertragspartnern unterzeichnet wird, gilt das Gewerbe als fertig gestellt bzw. die Bauabnahme als abgeschlossen.Hier existiert zwar kein vorgeschrieben Prozess, dennoch hat sich die Nutzung eines standardisierten Dokuments als nützlich erwiesen.

Dokumentation
Die Abnahme bescheinigt die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten sowie etwaige Mängel und Minderleistungen. Im Streitfall – und wenn keine Nachbesserung durch den Auftragnehmer erfolgt – kann der Bauherr hier seine Ansprüche zur Preisminderung durchsetzen. Es ist nicht zwingend notwenig, dass auch der Auftragnehmer (Bauunternehmen / Handwerksbetrieb) das Abnahmeprotokoll mit unterzeichnet, jedoch durchaus üblich. Denn die Abnahme durch den Bauherren ist eine einseitige Willenserklärung. Unser Handwerkerprogramm wurde so programmiert, dass es mit einer Stiftfunktion ausgestattet ist. So können alle an der Bauabnahme beteiligten Personen Ihre Unterschrift direkt auf dem Tablet oder Smartphone leisten. leisten.

Die Begehung
Wer sicher gehen will, der beauftragt einen neutralen Bausachverständigen mit der Durchführung der Bauabnahme. Gemeinsam schreiten Architekt, Bauleiter, Bauherr und Baufirma Schritt für Schritt die Baustelle bzw. das fertige Objekt ab. Der Sachverständige inspiziert die Gewerke auf deren Qualität hin und notiert Zustand und etwaige Mängel.

Foto als Beweismittel
Sich Notizen zu machen ist gut. Fotos unterstreichen die Aussagefähigkeit von schriftlichen Aufzeichnungen. Die Fotos sollten als Anlage an das Protokoll angefügt werden. Hier punktet unsere Bau App “Checkwasduwillst”.  Du machst mit Deinem Smartphone oder Tablet Fotos, und bindest diese in Dein Protokoll mit ein.  Das erspart Dir Zeit für das Kopieren der Dokumente.

laufende Kontrolle
Die stetige Kontrolle der Baumaßnahmen schützt vor unerwünschten Qualitätsmängeln und beugt Schwachstellen vor. Es ist zunächst aufwendiger die einzelnen Bauabschnitte und Gewerke fortlaufend zu überwachen. Jedoch langfristig preiswerter. Denn durch die stetige Kontroll erspart man sich kostenintensive und zeitaufwendige Nachbesserungen. So sollten sowohl Bauherren als auch Planer und Architekten von Anbeginn an auf die Einhaltung der geforderten Qualitätsstandards achten. Zwischen 4 und 5 Kontrollen sind bei einem Bauvorhaben üblich. Je größer und komplexer das Bauvorhaben ist, so sinnvoller die regelmäßigen Prüfungen.

Bau App - Baucheckwasduwillst

Haftung und Gewährleistungen
Mit dem Tage der bestätigten Abnahme beginnt die gesetzliche Gewährleistungsfrist zu laufen. Von nun an gehen damit auch alle Gefahren und Risiken an den Bauherren über. Um so wichtiger ist es, sich viel Zeit für die Prüfung der Gewerke und Ausführungen zu nehmen.

Umgekehrte Beweislast
Alles, was jetzt nicht als Mangel aufgeführt wird, kann im Nachgang nur schwer reklamiert werden. Denn nach der Abnahme  kehrt sich die Beweislast um. Treten nach der Bauabnahme Mängel auf, die nicht im Abnahmeprotokoll aufgeführt sind, ist der Bauherr in der Pflicht nachzuweisen, daß der Bauunternehmer diese verschuldet hat.

Digitalisierung statt Papierflut
Ja, die Papierform ist gängige Praxis. Aber längst überholt, fehleranfällig und ineffizient. Mit dem geeigneten Handwerkerprogramm wie Checkwasduwillst sparst Du enorm viel Zeit und vermeidest Fehler. Denn unser App unterstützt Dich mit entsprechenden Vorlagen und erlaubt es Dir, Daten digital zu speichern und mit anderen Dokumenten und Vorgängen zu verbinden.

 

 

 

Baustellen App

Daten digital erfassen, protokollieren, verarbeiten und archivieren.

Was wird bei einer Abnahme alles geprüft?
Bei der Überprüfung der Leistungen orientiert sich der Gutachter an den Bauplänen, den Baubeschreibungen, Leistungsverzeichnissen und dem Bauvertrag / Angebot. Geprüft werden u.a.:

 

  1. die ordnungsgemäße Montage von Fenstern und Türen
  2. die Dichtigkeit von Mauerwerksabschlüssen
  3. die fehlerfreie Aufbringung von Estrichen, Fließen und Oberböden
  4. das Vorhandensein von Dichtungsmaterialien,  Isolierungen und Folien
  5. die Ordnungsgemäße Verlegung von Schallschutz
  6. die fachgerechte Verarbeitung von Baustoffen, Putzen, Dacheindeckungen
  7. die saubere und fehlerfreie Installation elektrischer Anschlüsse, Verteiler und Schaltkästen
  8. die Installation von Heizungsanlagen und Sanitäreinrichtungen
  9. die Einhaltung von Qualitätsstandards und Sicherheitsbestimmungen
  10. die Existenz von Geländern, Abstützungen, 
  11. die Funktionalität von Anlagen, Hebeanlagen, Abflüssen und Durchflüssen
  12. den Brandschutz von Mauerdurchbrüchen, Kernbohrungen bei Heizungs- und Kaminanlagen
 
Mit der erfolgten Abnahme wird die Vergütung fällig. Bestehen noch Baumängel, so kann der Bauher laut § 641 BGB bis zum doppelten Betrag der zur Mängelbeseitigung benötigten Kosten einbehalten. Lässt der Auftragnehmer die Frist zur Nachbesserung verstreichen, so kann der Bauherr  die Rechnung kürzen oder Schadenersatz fordern.